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Der Einfluss des
systemischen Denkens auf das Feld der Familientherapie und des systemischen
Arbeitens hat häufig zu Theorien und Techniken geführt, bei denen der Wert
des schlichten miteinander Sprechens und des einfachen Spielens mit Kindern
und Erwachsenen lange Zeit übersehen wurde. Jim möchte im Seminar einen
Beitrag dazu leisten, diesen verloren gegangenen Tugenden wieder den
gebührenden Raum zu geben.
Das Kernthema des Seminars kreist deshalb um die Fragen: Wie können wir als
BeraterInnen und TherapeutInnen jeden Aspekt unseres Seins nutzen, um immer
besser mit Kindern und deren Eltern zu kommunizieren? Wie können wir unsere
Worte durch Gesten und andere nonverbale Aktionen formen, so dass ein
rekursiver Prozess entsteht, in dem sich unsere Antworten kontinuierlich auf
das in Worten und Gesten Geäußerte beziehen? Wenn dies gelingt, wird
Therapie eine „Performance“, eine Art Aufführung, die alle Beteiligten
gemeinsam kreieren.
Jim Wilson wird im Seminar ausführlich drei Themenbereiche behandeln:
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Denken und
Theoretisieren: „Wie kann ich weitermachen, wenn ich Ideen, die ich in die
Praxis umsetze, manchmal langweilig finde oder wenn ich fühle, dass mein
Denken verkrustet und uninspiriert geworden ist?“
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Entwicklung des
praktischen Vorgehens: „Wie kann ich mein Methoden–Repertoire anreichern
und die Chancen erhöhen, meine Fertigkeiten gezielt weiterzuentwickeln?“
-
Der Gebrauch des
Selbst des Therapeuten: „Wie kann ich erreichen, dass mein praktisches
Vorgehen authentischer wird und zunehmend besser zu meinem therapeutischen
Stil passt?“
Selbstverständlich wird
Jim einige bereits vorgestellte Arbeitsweisen vertiefen; er wird jedoch
vorrangig neue Ideen und Methoden vorstellen, so dass das Seminar auch für
diejenigen interessant sein wird, die bereits mit ihm gearbeitet haben. Im
August 2007 ist ein neues Buch von Jim erschienen, dessen Inhalte in die
Präsentation einfließen werden. Das Buch liegt bisher nur in englischer
Sprache vor (s.u.).
Jim Wilsons methodische Ausrichtung basiert auf den Entwicklungen der
systemischen Ansätze. Er zielt im Seminar darauf ab, eine kooperative und
erforschende Atmosphäre zu schaffen, um diese Themen auf die Anliegen und
Interessen der TherapeutInnen auszurichten.
Methodik: Übungen, Rollenspiele, Demonstrationen und kurze
Videobeispiele.
Literatur: Wilson, J. (2002): Kindorientierte Therapie – Ein
systemisch kooperativer Ansatz. Heidelberg: Carl-Auer-Systeme Verlag;
Wilson, J. (2007): The Performance of Practice. London: Karnac.
Kurssprache: Englisch, mit Übersetzung
Ort: München
Kursgebühr:
bei Anmeldung bis 31. Januar 2008: 195,00 EUR
bei Anmeldung danach: 225,00 EUR |